Lexikon


Invalidenrente

Rente wegen Erwerbsminderung in der Umgangssprache.

Insolvenzsicherung

Der Pensions-Sicherungs-Verein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSV a.G.) ist der gesetzliche Träger der Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung. Sein alleiniger Zweck ist die Gewährleistung der betrieblichen Altersversorgung für den Fall der Insolvenz eines Arbeitgebers. Über ein Konsortium von Lebensversicherungsunternehmen zahlt er die wegen Zahlungsunfähigkeit eines Arbeitgebers übernommenen Renten aus. Die Mittel für die Durchführung der Insolvenzsicherung werden durch Beiträge der insolvenzsicherungspflichtigen Arbeitgeber aufgebracht. Bietet der Arbeitgeber als Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge eine Direktzusage, eine Unterstützungskasse oder einen Pensionsfonds, so löst dies seine Beitragspflicht zum PSVaG aus. Bei der Pensionskassen und bei der Direktversicherung geht der Gesetzgeber nicht von einer Gefährdung der Versorgungsansprüche durch Insolvenz des Arbeitgebers aus. Jedoch kann bei der Direktversicherung (Ausnahmefall) die Insovenzsicherung des PSVaG greifen, sofern bei diesem Durchführungsweg ein widerrufliches Bezugsrecht besteht oder ein unwiderrufliches Bezugsrecht, wo die Ansprüche abgetreten, verpfändet oder beliehen sind.

Charakteristisch für das Finanzierungsverfahren des PSVaG ist, dass die Beitragssätze von Jahr zu Jahr schwanken, da sich der so genannte Schadenverlauf in den Beitragssätzen unmittelbar niederschlägt – je nach der Zahl der Insolvenzen und nach der Höhe der dadurch entstandenen Schäden. Der PSV a.G. hatte zum Ende des Jahres 2007 69.400 Unternehmen als Mitglieder.

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