Lexikon


Zeitrente

Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden grundsätzlich nur auf Zeit geleistet. Ist aber deutlich absehbar, dass die Erwerbsminderung von anhaltender Dauer ist, dann werden Renten, die unabhängig von der Arbeitsmarktlage bestehen, unbefristet geleistet.

Zentrale Stelle

Zentrale Stelle ist die Deutsche Rentenversicherung Bund. Diese ermittelt die die Höhe des Zulagenanspruchs in der privaten Altersvorsorge und veranlasst die Auszahlung auf den Altersvorsorgevertrag.

Zertifizierung

Im Rahmen des Altersvermögensergänzungsgesetzes (AVmEG) werden nur Produkte der privaten Altersvorsorge staatlich gefördert, die durch die BaFin zertifiziert sind, also auf die Einhaltung bestimmter Kriterien, wie z.B. Auszahlungsplan, Auszahlungsbedingungen, Beitragszahlung/Ansparphase, Übertragung/Abtretung, Garantierte Leistung/Hinterbliebenenabsicherung, Gebühren und Kosten geprüft wurden.

Zusatzversorgung

Die 22 Zusatzversorgungssysteme der ehemaligen DDR sind 1992 in die gesetzliche Rentenversicherung überführt worden. Mit dem späteren Rentenüberleitungs-Ergänzungsgesetz wurde die Überführung der Ansprüche und Anwartschaften von Angehörigen der Zusatzversorgungssysteme der Parteien der ehemaligen DDR nachgeholt und die Gleichstellung der nach dem Pensionsstatut Carl-Zeiss-Jena erworbenen Ansprüche und Anwartschaften geregelt.

Zurechnungszeit

Da die einzahlten Beiträge eines jungen Versicherten im Falle seiner Erwerbsminderung oder bei dessen Tod sehr gering sind, wäre die Rente entsprechend niedrig. Durch die Zurechnungszeit wird bei der Rentenberechnung deshalb unterstellt, dass die Erwerbsminderung oder der Tod erst mit Vollendung des 60. Lebensjahres eingetreten ist. Die Zeit zwischen dem Eintritt des Versicherungsfalls und dem 60. Lebensjahr wird als so genannte beitragsfreie Zeit hinzugerechnet. Die Bewertung der Zurechnungszeit erfolgt im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung, richtet sich also nach der individuellen Versicherungsbiografie vor dem Eintritt des Versicherungsfalls.

Zusätzliche Altersvorsorge

Da die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung zukünftig nicht mehr ausreichen werden den gewohnten Lebensstandard zu halten, ist eine zusätzliche Altersvorsorge notwendig. Deshalb werden die betriebliche Altersvorsorge und die private Vorsorge vom Staat mit Zulagen und Steuervorteilen bzw. Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Aufwendungen gefördert.

Zulagen

Seit 2002 wird die private kapitalgedeckte Altersvorsorge oder auch Riester-Rente staatlich gefördert. Sofern Förderberechtigte einen förderfähigen Altersvorsorgevertrag abschließen, können sie eine staatliche Zulage erhalten.

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