Lexikon


Leibrente

Die Leibrente ist eine Rente auf das Leben einer Person. Dabei wird ein Vermögensbestand nach versicherungsmathematischen Grundsätzen in eine monatliche Leistung umgerechnet, die Sie bis an Ihr Lebensende erhalten, und zwar unabhängig davon, wie lange Sie leben. Wenn Sie sterben und keine Hinterbliebenenrente vereinbart haben, fällt das Restvermögen an das Versichertenkollektiv. Hieraus werden die Renten derer finanziert, die länger leben. Häufig wird auch eine Rentengarantiezeit vereinbart. Bei geförderten Verträgen ist nur eine gleichbleibende oder eine steigende Rente zulässig. Bei der steigenden Rente kann schon bei Vertragsschluss ein prozentualer Steigerungssatz festgelegt werden. Die Rente kann anfänglich niedriger sein und dann entsprechend der Preisentwicklung oder für den steigenden Lebensbedarf angepasst werden. Dass die Leistungen nach und nach geringer werden, ist nach derzeitiger Rechtslage nicht möglich.

Lohnersatzleistung

Lohnersatzleistungen werden durch die Sozialversicherungsträger, wie z.B. Krankenkassen oder die Agentur für Arbeit geleistet. Zu den Lohnersatzleistungen zählen beispielsweise Arbeitslosengeld und Krankengeld.

Lohnfortzahlung

Im Falle der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wird bei einer vom Arzt festgestellten Arbeitsunfähigkeit seitens des Arbeitgebers das volle Arbeitsentgelt für die Dauer von sechs Wochen weiterbezahlt.
Das Arbeitsverhältnis muss jedoch vor dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit mindestens vier Wochen ununterbrochen bestanden haben. Besteht die Arbeitsunfähigkeit nach dem sechswöchigen Zeitraum fort, wird Krankengeld seitens der Krankenkasse gezahlt.

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