Problematik

Altersvorsorge

Ein flüchtiger Blick auf die Alterspyramide der Deutschen genügt um festzustellen, dass das herkömmliche System der Rentenfinanzierung auf Dauer nicht mehr funktionieren kann. Immer weniger junge Menschen müssen eine größer werdende Anzahl von Rentnern, die zusätzlich immer älter werden, finanzieren.

 

 

Alterspyramide Deutschland

 

Da die Menschen in Deutschland älter werden, aber gleichzeitig immer weniger Kinder - künftige Beitragszahler - geboren werden, wird das finanzielle Fundament der gesetzlichen Rentenversicherung schmaler: Bei Einführung des umlagefinanzierten Systems 1957 zahlten noch 100 Erwerbstätige die Beiträge für 12 Rentner ein. Heute kommen auf 100 Beitragszahler bereits 43 Rentner. Bis 2030 könnte diese Zahl auf 61 steigen.


Durchschnittliche Lebenserwatung der Deutschen

Altersentwicklung Deutschland

 

Hinzu kommt, dass der durchschnittliche Rentner inzwischen 16 Jahre lang Rente bezieht und nicht mehr 9,9 wie 1960. Damals lag das Durchschnittsalter der Neurentner noch bei 64,7 Jahren, inzwischen gehen die Menschen im Schnitt mit 62 Jahren in Rente. Die Lebenserwartung der Deutschen steigt stetig und damit auch die Rentenbezugsdauer.

 

Rentenbezugsdauer Deutschland